Finanzmodellierung lernen – aber richtig

Was ich in acht Jahren als Analyst gelernt habe: Es geht nicht um Excel-Tricks. Es geht darum, wie man denkt.

Finanzmodellierung ist kein Hexenwerk. Trotzdem sehe ich immer wieder Leute, die monatelang kämpfen – mit Formeln, mit Strukturen, mit der ganzen Logik dahinter. Meistens liegt es nicht an mangelnder Intelligenz. Sondern daran, dass sie alleine lernen.

Als ich 2017 anfing, hatte ich keinen Plan. Mein erster DCF sah aus wie ein Kindergarten-Projekt. Aber ich hatte Kollegen, die sich meine Modelle anschauten und sagten: "Schau mal hier, das kannst du eleganter lösen." Genau das fehlt vielen.

Gemeinsam bauen statt alleine grübeln

Die besten Modelle entstehen nicht, wenn einer alleine vor dem Bildschirm sitzt. Sie entstehen, wenn mehrere Leute draufschauen, diskutieren, Fehler finden. Peer-Learning ist der schnellste Weg, um besser zu werden.

Code-Reviews zu zweit

Jemand schaut sich dein Modell an. Findet die Schwachstellen. Zeigt dir, wo du denkst wie ein Anfänger. Das tut manchmal weh, macht dich aber dreimal schneller.

Live-Sessions mit anderen

Setzt euch zusammen, baut ein Modell von Grund auf. Einer tippt, die anderen kommentieren. So lernst du nicht nur Technik, sondern auch Workflow.

Fehler öffentlich machen

Zeig deine schlechten Modelle. Klingt unangenehm, ist aber Gold wert. Andere sehen, was schiefgehen kann – und du lernst aus ihren Reaktionen.

Gemeinsame Projekte

Baut zusammen ein echtes Unternehmen nach. Jeder übernimmt einen Teil: Umsatz, Kosten, Cashflow. Am Ende fügt ihr alles zusammen und seht, ob es aufgeht.

Gruppe von Analysten bei gemeinsamer Arbeit an Finanzmodellen
Finanzanalyst Tjark Gundlach

Von null auf Analyst in 14 Monaten

Echte Geschichte
März 2023

Der schwierige Start

Tjark kam aus der Buchhaltung. Excel konnte er, Finanzmodelle nicht. Seine ersten Versuche waren chaotisch – keine Struktur, keine Logik. Er verbrachte Wochen damit, YouTube-Videos zu schauen. Nichts klickte.

Juni 2023

Der Wendepunkt

Er fand eine Lerngruppe in Hamburg. Vier Leute, ähnliches Level. Sie trafen sich jeden Samstag, bauten gemeinsam Modelle. Plötzlich verstand er, warum bestimmte Formeln so aussehen. Nicht weil jemand es ihm sagte, sondern weil er es diskutierte.

Oktober 2023

Die ersten Erfolge

Sein erstes sauberes DCF-Modell. Ein Gruppenmitglied – Senior Analyst bei einer Bank – schaute es sich an und sagte: "Das würde ich meinem Chef zeigen." Tjark wusste: Er war auf dem richtigen Weg.

Mai 2024

Der neue Job

Corporate Finance Analyst bei einem Mittelständler. Im Interview musste er live ein Modell bauen. Er machte es in 40 Minuten – sauber, logisch, nachvollziehbar. Der Hiring Manager war beeindruckt. Drei Tage später kam das Angebot.

Was funktioniert wirklich?

Ich habe mit 47 Leuten gesprochen, die in den letzten zwei Jahren Finanzmodellierung gelernt haben. Das sind die Zahlen, die zählen.

8,3
Monate durchschnittlich

Bis zum ersten brauchbaren DCF-Modell bei Peer-Learning. Alleine dauert es im Schnitt 15 Monate.

67%
Lernen in Gruppen

Von denen, die erfolgreich wurden, arbeiteten zwei Drittel mit anderen zusammen – regelmäßig, nicht sporadisch.

4:1
Praxis zu Theorie

Die, die schnell vorankamen, bauten vier Stunden praktisch für jede Stunde Theorie. Learning by doing schlägt Videos schauen.

Programme starten ab Oktober 2025

Wir organisieren Lerngruppen für Finanzmodellierung – strukturiert, praxisnah, mit echten Analysten als Mentoren. Wenn du im Herbst dabei sein willst, schau dir unser Programm an.

Zum Lernprogramm